Bundesland wählen & loslegen
Wähle dein Bundesland und klicke auf "Urlaub planen" — wir zeigen dir das komplette Jahr mit allen Fenstern.
Brückentage und Schulferien auf einen Blick — kombiniert für dein Bundesland. Erkenne sofort die besten Urlaubsfenster 2026.
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Der Urlaubsplaner hilft dir, die besten Reisezeitfenster des Jahres zu finden — unter Berücksichtigung von Brückentagen, gesetzlichen Feiertagen und Schulferien in deinem Bundesland. Besonders für Familien ist die Kombination beider Faktoren entscheidend: Wer Brückentage innerhalb der Schulferien trifft, holt das Maximum aus seinen Urlaubstagen heraus.
Die Analyse zeigt dir für jeden Monat, welche Fenstermöglichkeiten existieren und wie viele freie Tage du mit wie vielen Urlaubstagen erreichst. Fenster mit hoher Effizienz (viele freie Tage pro Urlaubstag) werden besonders hervorgehoben.
Da Schulferien und Feiertage stark nach Bundesland variieren, ist es wichtig, den richtigen Kanton einzustellen. Bayern und Baden-Württemberg bieten durch ihre vielen Feiertage besonders viele Möglichkeiten, während Stadtstaaten wie Berlin oder Hamburg weniger regionale Feiertage haben.
Der Urlaubsplaner kombiniert drei Datenquellen: gesetzliche Feiertage deines Bundeslandes, Schulferien und Wochenenden — und berechnet alle Zeiträume, in denen du mit wenigen Urlaubstagen besonders viel zusammenhängende Freizeit herausholst.
Ein Feiertag auf einem Donnerstag lässt sich mit einem Urlaubstag am Freitag zu einem 4-tägigen Wochenende verlängern — Effizienz 4:1. Liegen zwei Feiertage nah beieinander wie im Mai 2027 (Christi Himmelfahrt + Pfingsten), lassen sich mit 5–7 Urlaubstagen bis zu 20 freie Tage erreichen.
Viele attraktive Brückentage fallen in Schulferienzeiten — praktisch für Familien, aber teurer bei Reisen. Wer flexibel ist, reist außerhalb der Schulferienüberschneidungen günstiger. Der Planer zeigt, welche Fenster in Ferienzeiten fallen und welche nicht.
Das Bundesurlaubsgesetz (§ 3 BUrlG) schreibt mindestens 20 Urlaubstage pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche vor. Die meisten Arbeitnehmer haben vertraglich 25–30 Tage. Bei Teilzeit wird anteilig berechnet: 4-Tage-Woche = mindestens 16 Tage.
Deutschland hat 9 bundesweite Feiertage. Zusätzlich gibt es länderspezifische Feiertage: Fronleichnam (Bayern, BW, Hessen, NW, RP, Saarland), Heilige Drei Könige (Bayern, BW, Sachsen-Anhalt), Reformationstag (neun norddeutsche Bundesländer), Allerheiligen (Bayern, BW, NW, RP, Saarland) und Mariä Himmelfahrt (Bayern, Saarland). Bayern hat damit bis zu 13 gesetzliche Feiertage — deutlich mehr als Hamburg oder Berlin mit je 9–10.
Das bedeutet: Arbeitnehmer in Bayern haben strukturell mehr Brückentag-Möglichkeiten als Kollegen in Norddeutschland. Der Urlaubsplaner berücksichtigt die Feiertage für dein gewähltes Bundesland automatisch.
Die beste Strategie: Im Januar den gesamten Jahresurlaub planen und alle Brückentage frühzeitig beantragen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst — gerade beliebte Brückentage rund um Christi Himmelfahrt oder Weihnachten werden schnell von Kollegen beantragt. Frühzeitiges Einreichen erhöht die Genehmigungschancen erheblich. Rechtlich kann der Arbeitgeber Urlaub nur aus dringenden betrieblichen Gründen verweigern (§ 7 BUrlG) — aber je früher du anfragst, desto schwerer ist es für den Arbeitgeber, betriebliche Gründe geltend zu machen.
2026 ist das Jahr der Weihnachts-Konstellation: Der 25. Dezember fällt auf einen Freitag — mit 2 Urlaubstagen (Montag und Dienstag, 21.–22. Dezember) entstehen 9 zusammenhängende freie Tage bis Neujahr. Das ist die effizienteste Einzelmöglichkeit des Jahres. Im Mai bieten Christi Himmelfahrt (14. Mai, Donnerstag) und Pfingstmontag (25. Mai) je einen klassischen 4:1-Brückentag.
2027 ist das Jahr des Mai-Blocks: Christi Himmelfahrt (6. Mai), Pfingstmontag (17. Mai) und Fronleichnam (27. Mai, nur bestimmte Bundesländer) liegen alle im gleichen Monat. Wer hier gezielt plant, kann mit 7–8 Urlaubstagen einen großen Teil des Mai zur freien Zeit machen. Nutze den Urlaubstage-Optimierer für eine genaue Berechnung nach Bundesland.
Nicht genommene Urlaubstage verfallen grundsätzlich am 31. Dezember — viele Arbeitsverträge erlauben eine Übertragung bis 31. März des Folgejahres. Bei Krankheit oder betrieblichen Gründen hat der EuGH die Übertragungspflicht auf bis zu 15 Monate gestärkt. Wer Urlaub strategisch plant und Brückentage konsequent nutzt, verhindert, dass am Jahresende Urlaubstage verfallen.