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💼 Arbeitsrecht & Gehalt

Was sind deine
Überstunden wert?

Trage deine geleisteten Überstunden ein — wir berechnen dir den genauen Brutto- und Nettowert inkl. Zuschlägen.

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Gib dein Gehalt und deine Arbeitszeit ein.

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Bruttowert
vor Steuern
Nettowert
nach Steuern & SV
Stundensatz
brutto / Stunde

Berechnung im Detail

Monatsgehalt brutto
Monatsstunden (Vertrag)
Brutto-Stundensatz
Überstunden
Zuschlag
Überstunden brutto
Abzüge (Steuer + SV ca.)
💰 Netto-Auszahlung
Hinweis: Überstundenzuschläge sind in Deutschland grundsätzlich steuer- und sozialversicherungspflichtig, sofern kein tarifvertraglicher Steuerfreibetrag gilt. Die Berechnung ist eine Näherung — für genaue Abrechnungen wende dich an deinen Arbeitgeber oder Steuerberater. Überstunden können auch durch Freizeitausgleich abgegolten werden statt durch Auszahlung.
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Überstunden in Deutschland — was Arbeitnehmer wissen müssen

Überstunden sind in vielen deutschen Berufen alltäglich. Doch was sind sie eigentlich wert — und wie werden sie korrekt vergütet? Der Überstunden-Rechner zeigt dir genau, wie viel deine geleisteten Mehrarbeitsstunden brutto und netto wert sind — unter Berücksichtigung deiner Steuerklasse und der aktuellen Sozialversicherungsbeiträge.

Grundsätzlich gilt: Überstunden müssen entweder durch Freizeit ausgeglichen oder finanziell vergütet werden. Welche Regelung gilt, hängt von deinem Arbeitsvertrag oder dem geltenden Tarifvertrag ab. Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Überstundenzuschlag existiert in Deutschland nicht automatisch — er muss vertraglich oder tariflich vereinbart sein.

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt die reguläre Arbeitszeit auf 8 Stunden täglich (maximal 10 Stunden bei Ausgleich). Überstunden sind also kein Freifahrtschein für unbegrenzte Mehrarbeit — es gibt klare gesetzliche Grenzen.

Brutto vs. Netto bei Überstunden — der Unterschied

Der Bruttobetrag für Überstunden ist nur der Ausgangspunkt. Davon gehen Lohnsteuer (abhängig von deiner Steuerklasse und deinem Jahreseinkommen) sowie Sozialversicherungsbeiträge für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung ab. In der Regel beläuft sich der Gesamtabzug auf rund 35–45 % des Bruttobetrags.

Der Überstunden-Rechner berechnet den Nettobetrag auf Basis deiner individuellen Situation — mit korrekten SV-Sätzen für 2025 und einer realistischen Lohnsteuerberechnung nach § 32a EStG.

Häufige Fragen zu Überstunden

Müssen Überstunden immer bezahlt werden?
Nein — ob Überstunden vergütet werden, hängt vom Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ab. Viele Verträge enthalten eine Klausel, dass eine bestimmte Anzahl von Überstunden mit dem Grundgehalt abgegolten ist. Liegt keine solche Regelung vor, müssen Überstunden entweder bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden.
Wie viele Überstunden sind in Deutschland legal?
Das Arbeitszeitgesetz erlaubt maximal 10 Arbeitsstunden täglich. Werden 8 Stunden überschritten, muss die Mehrarbeitszeit innerhalb von 6 Monaten ausgeglichen werden. Pro Woche sind maximal 48 Stunden (im Durchschnitt) zulässig.
Gibt es einen gesetzlichen Überstundenzuschlag?
Nein. Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern gibt es in Deutschland keinen gesetzlich vorgeschriebenen Überstundenzuschlag. Ob und in welcher Höhe ein Zuschlag gezahlt wird (z. B. 25 % oder 50 %), regelt allein der Arbeitsvertrag oder der Tarifvertrag.
Was passiert mit Überstunden, wenn ich den Job wechsle?
Beim Ausscheiden aus dem Unternehmen müssen nicht ausgeglichene Überstunden finanziell vergütet werden — vorausgesetzt, sie sind dokumentiert und anerkannt. Es empfiehlt sich, Überstunden regelmäßig schriftlich bestätigen zu lassen.
Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus meinem Monatsgehalt?
Den Stundenlohn berechnest du mit folgender Formel: Monatsgehalt × 3 ÷ 13 ÷ wöchentliche Arbeitsstunden. Alternativ: Jahresgehalt ÷ 52 Wochen ÷ wöchentliche Stunden. Der Überstunden-Rechner übernimmt diese Berechnung automatisch.

Überstunden in Deutschland: Rechtliches und steuerliches Grundwissen

Überstunden sind in Deutschland nicht automatisch zu vergüten — es kommt auf den Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung an. Grundsätzlich gilt: Überstunden müssen angeordnet oder zumindest geduldet worden sein, damit ein Vergütungsanspruch entsteht. Einfach länger arbeiten und Vergütung erwarten funktioniert rechtlich nicht.

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt die Arbeitszeit auf maximal 8 Stunden pro Tag (§ 3 ArbZG), die auf bis zu 10 Stunden verlängert werden darf, wenn innerhalb von 6 Monaten im Durchschnitt 8 Stunden nicht überschritten werden. Alles darüber hinaus ist grundsätzlich unzulässig — auch wenn der Arbeitgeber es verlangt.

Überstunden: Auszahlung, Freizeitausgleich oder Zuschlag?

Wie Überstunden abgegolten werden, hängt von der individuellen Vereinbarung ab. Die drei häufigsten Modelle: Auszahlung (Überstunden werden mit dem regulären Stundenlohn vergütet, ggf. plus Zuschlag), Freizeitausgleich (1:1 oder mit Zuschlag in Freizeit umgewandelt) oder Pauschalabgeltung (durch das Gehalt abgegolten — bei Führungskräften häufig, muss aber klar im Vertrag stehen und verhältnismäßig sein).

Steuerlich werden ausgezahlte Überstunden als reguläres Arbeitseinkommen behandelt und voll versteuert. Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind hingegen bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei (§ 3b EStG).

Häufige Fragen zu Überstunden

Muss ich Überstunden machen?

Nur wenn es eine entsprechende arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Regelung gibt. Ohne eine solche Grundlage kann der Arbeitgeber keine Überstunden anordnen. Eine generelle Pflicht zu Überstunden gibt es nicht.

Verfallen Überstunden?

Ja — ohne schriftliche Dokumentation oder Geltendmachung können Überstunden verjähren. Die reguläre Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre. Viele Arbeitsverträge sehen kürzere Ausschlussfristen vor (häufig 3–6 Monate). Überstunden immer schriftlich festhalten.

Wie werden Überstunden versteuert?

Ausgezahlte Überstunden werden als normales Gehalt voll mit Lohnsteuer und Sozialabgaben belastet. Es gibt keine pauschale Steuerfreiheit für Überstunden — nur für bestimmte Zuschläge (Nacht, Sonntag, Feiertag) nach § 3b EStG.